Bund, Länder und Kommunen planen massive Kürzungen bei sozialen Leistungen – ausgerechnet dort, wo Unterstützung unverzichtbar ist: bei Kindern, Jugendlichen, Menschen mit Behinderungen und ihren Familien.
Mehr als 70 Vorschläge sehen Einschnitte bei zentralen Hilfen vor: Der Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende soll eingeschränkt, individuelle Ansprüche auf Schulbegleitung gestrichen und Unterstützungsangebote der Jugendhilfe reduziert werden. Betroffen wären Hunderttausende Familien.
Besonders kritisch: Kinder sollen künftig nur noch bis zum 12. Lebensjahr und maximal sechs Jahre Unterhaltsvorschuss erhalten. Dabei sind aktuell über 850.000 Kinder auf diese Unterstützung angewiesen. Auch in der Jugendhilfe drohen erhebliche Einschränkungen: Individuelle Hilfen könnten durch allgemeine Angebote ersetzt und die Unterstützung junger Volljähriger deutlich begrenzt werden.
Jetzt braucht es gemeinsamen Widerspruch gegen diesen Sozialabbau. Bitte unterstützen Sie die Petition und wenden Sie sich an Abgeordnete, mehr Infos unter: www.stoppt-sozialabbau.de
